Alles neu macht der Mai – Windows 10 Update 2019

Windows 10 Infos.

Alles neu macht der Mai – Windows 10 Update 2019

Zwei Mal im Jahr erhält Windows 10 ein großes Update, nicht immer läuft es ohne Probleme ab. In diesen Tagen im Mai 2019 ist es wieder so weit, das neue bzw. erste Update für 2019 steht bei dem weit verbreiteten Betriebssystem an.

Windows 10 Update wird seit dem 21. Mai 2019 ausgerollt

Das Win 10 Update wird seit dem 21. Mai 2019 ausgerollt. Erwartet worden war es eigentlich im April. Es kommt mit neuen vielen Features daher, auch ein neues Design ist mit dabei. Hier ein grober Überblick über die sieben wichtigsten Neuerungen:

Windows 10 Update Mai 2019

Light Theme folgt auf Dark Mode

Im letzten Windows Update spendierte Microsoft dem Explorer einem Dark Mode, nun gibt es auch ein spezielles Light-Theme (einen hellen Modus). Unter “Einstellungen/Personalisierung/Designs” kann man auf “Windows (Light)” klicken, um aus Rabenschwarz Hellblau zu machen.

Cortana und die Suche gehen getrennte Wege

Cortana, der Microsoft Sprachassistent, und die Suche des Betriebssystems gehen nun getrennte Wege. Es gibt nun eine separate Schaltfläche, um Cortana anzusprechen.

Änderung im Windows Startmenü

Das Windows Startmenü soll nun weniger überladen sein und vorinstallierte Apps sollen sich nun löschen lassen. Damit das Startmenü besser und stabiler läuft, wird es zukünftig auch als eigener Prozess laufen (StartMenue ExperienceHost.exe).

Pause für Updates

Diese Änderung betrifft nun User von Windows 10 Home und nicht von Windows 10 Pro. Diese können zukünftig Updates einige Tage verschieben. Dies war bisher eine Funktion, die nur Win 10 Pro Usern vorbehalten war. Nutzer der Home-Edition mussten ein Windows-Update durchführen – oder mit Tricks  arbeiten, um das automatische Update zu umgehen.

Speicherplatz für Updates

Windows wird zukünftig gleich sieben Gigabyte Systemspeicher reservieren, um temporäre Dateien für ein Update unterbringen zu können. Bisher konnte es passieren, dass es zu Fehlermeldungen kam, wenn der Download eines Updates an zu wenig Speicherplatz scheiterte.

Sandbox

Nutzer von Windows 10 Professional sollen Zugriff auf das “Sandbox”-Tool erhalten. Dabei handelt es sich um eine – vom restlichen System – abgeschottete Umgebung. Hier können Sie potenziell gefährliche Programme ausprobieren, wie Dateien aus unsicheren Quellen, ohne das restliche System zu gefährden. Eine andere Möglichkeit war und ist weiterhin, sich eine Virtuelle Maschine zu installieren, um eben das restliche System nicht zu gefährden, wenn man einfach mal etwas ausprobieren möchte.

Lösungsorientierter Fehlerbildschirm

Auch unter Windows 10 kommt es vor, dass ein Fehler auftritt. Wenn Windows auf ein Problem stößt und daher nicht weiter ausgeführt werden kann, gab es bislang einen nichtssagenden Fehlerbildschirm (früher gerne auch als Blue Screen of Death bezeichnet). Zukünftig soll es nun auch einen Lösungsansatz geben, der helfen soll, dem verursachenden Problem auf die Spur zu kommen.

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